miércoles, 13 de enero de 2010

GQ Magazine Interview ( & Traduccion)

Eine Audienz bei den deutschen Pop-Stilikonen der Stunde: Warum wir die Tokio-Hotel-Stars Bill und Tom Kaulitz endgültig ernst nehmen sollten!

Wenn Tokio Hotel am 22.Februar den 32 Shows starken ersten Teil der "Welcome To Humanoid City" - Tour starten, stehen Konzerte im Moskauer Olympastadion an, in Barcelona, Paris, Madrid, Rom - und (vorerst) nur zwei deutsche Termine in Oberhausen und Hamburg (26. und 28.2.). Ein Indiz dafür, dass die Schulfreunde aus Magdeburg mit ihrem melancholisch-metallischen Glamrock längst echte Weltstars sind. Wie Tokio Hotel sich als stilistisch eigenwillige, ebenso kreative wie kampfbereite Jungkünstler in einer Welt behaupten, die den Respekt vor ihnen noch lernen muss, erzählten uns die 20-jährigen Zwillinge Bill (Gesang) und Tom Kaulitz (Gittare) nach dem spektakulären GQ-Fotoshoot in Hamburg.

Bill und Tom Kaulitz, wir haben uns mit ihnen ohne Ihre zwei Bandkollegen Gustav Schäfer und Georg Listing verabredet. Sind die nun beleidigt?
Tom: Im Gegenteil. Die sagen Danke und legen die Beine hoch.

Bill: Wenn es nach Gustav und Georg ginge, würden sie bei Tokio Hotel nur Bass und Schlagzeug spielen und sich aus allem raushalten.

Zieht sich ein Spalt durch die Band?
Bill: Aber nein. Das hat sich schon in den ganz frühen Tagen herauskristallisiert: Den ganzen Kram mit Fotos, Interviews und roten Teppichen überlassen sie lieber uns. Vor sechs, sieben Jahren wollten zwar nur Reporter von kleinen Stadtmagazinen mit uns sprechen, aber auch damals haben vor allem Tom und ich die Band repräsentiert.

Ihre zwei Bandkollegen wohnen noch daheim in Magdeburg. Sie dagegen sind schon vor fünf Jahren nach Hamburg gezogen.
Bill: Gustav und Georg haben während unserer ersten Studioproduktion auch hier gewohnt, sind dann aber schnell wieder zurückgegangen. Ehrlich gesagt: So ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Aber vielleicht sind Tom und ich da auch Spezialfälle. Die Kindheit war eine anstrengende Zeit für uns. In einem Dorf bei Magdeburg zur Schule zu gehen, das fühlte sich wie blanker Horror an. Wir waren heilfroh von dort wegzukommen.

Viele Bilder aus diesen Jahren findet man im Internet. Ist die peinliche Kindheit nicht privat? Wie sind die da hingekommen?
Bill: Einige wurden von unseren ehemaligen Klassenkameraden veröffentlicht. Andere haben wir selbst an die Presse gegeben: Baby- und Kinderfotos von uns, auch Eindrücke von frühen Auftritten, als Tokio Hotel noch Devilish hießen.

Sie brauchen gar kein Fotoalbum mehr - Sie können die eigenen Erinnerungen einfach googeln.
Bill: Neulich hatten wir uns vorgenommen, endlich mal wieder mehr zu fotografieren. Wir reisen in so viele schöne Städte, erleben so viel, was man dokumentieren sollte...Dann viel uns auf: Brauchen wir gar nicht! Weil wir sowieso immer einen Kameramann dabeihaben. Die private Fotografie haben wir aufgegeben.

Bei vielen anderen deutschen Teenager-Popbands ging der Rummel nach einer Saison vorbei. Tokio Hotel dagegen sind mit gewonnenen MTV-Awards, ausverkauften Tourneen in Europa und Chartplatzierungen in den USA ein Welterfolg. Um dieser Anforderung gerecht zu werden: Muss man sich entscheiden sein Leben rigoros in der Öffentlichkeit zu leben?

Bill: Tom und ich haben diese Entscheidung tatsächlich für uns getroffen. Mit allen negativen Seiten - aber wir haben gelernt damit umzugehen. Schlimm wird es nur, wenn Leute mit hineingezogen werden, die das eben nicht wollen: Eltern, Verwandte, Freunde. Wir tun alles was wir können, um sie vor der öffentlichen Neugier zu schützen. Aber wenn man den Namen Kaulitz trägt, ist es heute schwer, ein normales Leben zu führen.

Popstar zu sein, auch wenn sie dafür dieses normale Leben fast ganz opfern müssen - wann genau haben Sie sich dafür entschieden?

Bill: Schon mit 15. Da kam unsere erste Single "Durch den Monsun" heraus. Als die durch die Decke ging war das erst mal total geil. Dann kamen die ersten Schlagzeilen...

Tom: ...und wir wurden gleich mit dem vollen Programm konfrontiert!

Bill: Die ersten Geschichten in der Boulevardpresse gab es schon früher. Und als unser Song dann im Radio lief und die Ansprüche wuchse, haben wir uns kurz gefragt: Was wird das hier eigentlich? Worauf lassen wir uns da ein? Ich ließ zum Beispiel mal irgendwo ein Glas stehen - das konnte man gleich am nächsten Tag bei eBay ersteigern. Solche Erfahrungen sind aber eine gute Schule. Wir haben früh angefangen und deshalb auch alles früh gelernt. Tokio Hotel ist kein Beruf, sondern unser ganzes Leben. Außerhalb davon bleibt praktisch nichts übrig, nur der erste Familienkreis. Für das Jahr, in dem wir unser neues Album produzierten, hatten wir uns strikt vorgenommen, nicht in der Presse stattzufinden. Das hat überhaupt nicht funktioniert.

Tom: Es gibt halt keinen Schalter den man umlegen kann. Keinen Feierabend.

Haben Sie jemals Zweifel bekommen? Es gibt ja auch Prominente, denen dieses Abschalten besser gelingt, weil sie sich insgesamt bedeckter halten.
Bill: Natürlich habe ich mich schon ab und zu gefragt: Würde ich das heute noch mal genauso machen? Wir sehen es ja an unseren alten Schulfreunden: Die studieren jetzt, machen ihre ersten Joberfahrungen... Sachen, die wir nicht kennen. Aber dann komme ich zum Glück immer an den Punkt, an dem ich merke, dass ich mich nun mal zu dem, was ich da mache, berufen fühle. Was sollte ich denn sonst machen? Ich kann nicht mit dem Erfolg leben, aber auch nicht ohne.

Dabei ist die Musik bei Ihnen ja auch eine family affair. Auch ihr Stiefvater spielt in einer Band - stimmt es, dass er Sie zum Rock´n´Roll gebracht hat?
Bill: Er hat uns nie überredet - er hat einfach Musik gemacht, daher waren Instrumente im Haus, und irgendwann gingen wir zwei da ran. Als unser Stiefvater merkte, dass Tom immer mit der Gitarre rumspielte, hat er ihm die grundsätzlichen Sachen erklärt. Unterricht was das aber nicht. Wir lassen uns nichts beibringen. Tom und ich haben ein ausgeprägtes Problem mit Autoritäten.

Sind Sie deshalb so früh von zu Hause weggegangen?
Bill: Wie gesagt, das Kleinstadtleben haben wir kaum ertragen. Und hier in Hamburg steht das Studio, in dem wir viel arbeiten.

Tom: Zuerst sind wir noch oft heimgefahren, aber seit ungefähr vier Jahren wohnen wir zu hundert Prozent hier. Wir teilen uns eine Studiowohnung, eine Jungs-Zweier WG mit vier Hunden. Anders können wir es uns nicht vorstellen. Ich glaube nicht, dass einer von uns je ausziehen würde.

Für Außenstehende klingt das trotzdem sonderbar. Klar, dass Brüder zusammenhalten - aber dass sie sich nie streiten und fast alles teilen, ist doch...
Bill: (unterbricht) ... Moment, bei Brüdern kann ich mir das auch schlecht vorstellen. Man darf nicht vergessen, dass wir eineiige Zwillinge sind. Das ist das Besondere, das macht den Unterschied.

Tom: Es passiert nie, dass ich dasitze und mir überlege: Jetzt bräuchte ich mal eine Stunde ohne Bill. Wir hätten in der Wohnung genug Platz, um uns aus dem Weg zu gehen - aber trotzdem hängen wir eigentlich den ganzen Tag zusammen im Wohnzimmer ab, wenn wir Zeit haben. Eigentlich gehen wir nur zum Schlafen in getrennte Räume.

Sie sind beide Vegetarier - war das auch eine gemeinsame Entscheidung?
Tom & Bill: (genau gleichzeitig) Ja! (lachen)
Tom: Anders würde es nicht gehen: Es wäre für dein einen unerträglich, wenn der andere noch Fleisch essen würde.

Bill: Das war eine Entscheidung im Sinne der Tiere. Dabei habe ich Fleisch früher geliebt! Ich habe mich ja praktisch von Burgern ernährt. Aber es gibt ganz gute Alternativen.

Tom: Aber denken Sie nicht, wir wären auf dem Wellnesstrip! Wir essen immer noch den ganzen Tag Pizza, Hotdogs, Burger - aber eben alles vegetarisch. So richtig schön ungesund ist es immer noch. Bloß ohne Fleisch.

So viel Harmonie ist selbst bei Zwillingen unheimlich. Haben Sie sich nie gehasst?
Bill: Doch, vorübergehend. Mit 13 hatten wir ein Jahr lang richtig Krieg. Das war die Pubertätsphase, in der jeder seine Grenzen austestete. Damals hatten wir kurzzeitig einen getrennten Freundeskreis, und jeder verbrachte viel Zeit mit seiner jeweiligen Freundin. Wir hatten uns echt ein bisschen auseinandergelebt.

Tom: Mittlerweile ist es so, dass wir sogar dieselben Freunde haben.

Hat die Musik Sie dann wieder zusammengeführt?
Bill: Dieses gemeinsame Projekt ist wirklich das Einzige, was durch die Jahre konstant geblieben ist. Auch als wir uns ansonsten nicht so gut verstanden. Die Band haben wir immer total ernst genommen. Da waren Georg und Gustav auch ein bisschen anders: Die haben das zuerst mehr als Hobby gesehen. Georg hat auch öfters Proben geschwänzt. Tom und ich waren da viel verbindlicher und verbissener. Und man darf nicht vergessen, dass wir ja am Anfang oft nur vor zehn Leuten im Jugendzentrum gespielt haben.

Tom: Das hat sich bis heute so durchgezogen. Zwischendurch kann es extrem anstrengend werden, weil wir eigentlich alles kontrollieren wollen, egal wie kompliziert wir die Dinge dadurch machen. Jedes Foto, das rausgeht, wird von uns persönlich abgesegnet. Entscheidungen dauern oft extrem lang, weil jeder seinen Senf dazugibt.

Bill: Wir sind selten richtigen zufrieden. Wir sind Kontrollfreaks, totale Perfektionisten. Ich versuche zwar seit einiger Zeit, mich in dieser Hinsicht mehr zu entspannen. Aber loszulassen, Dinge in fremde Hände zu geben - das fällt schwer, wenn es um unsere Band gibt.

Ist das der wunde Punkt der Kaulitz Brothers?
Tom: Wir schleppen keine generellen Fragen mit uns rum, auf die wir nicht angesprochen werden wollen.

Bill: Wenn wir von der Bühne kommen und irgendwas beim Konzert schiefgelaufen ist - dann schweigen wir alle. Dann sagt keiner irgendwas.

Gab es denn wenigstens auch mal eine Panne, die die Aufregung wert war? Dass das Plattencover nicht den richtigen Farbton hatte oder etwas in der Art?
Tom: (holt tief Luft) Das wäre ja eine Vollkatastrophe. Da würde ich komplett ausrasten.

Bill: Wenn das passieren würde, könnte ich den Rest des Jahres nicht mehr ruhig schlafen...
Aber mir fällt ein Beispiel ein: Einige Songs unseres letzten Albums "Humanoid" wurden illegal im internet hochgeladen, drei Monate vor der Veröffentlichung. Ich konnte es kaum glauben, dass uns einfach jemand die Kunst raubt, in die wir so viel Zeit und so viel Energie gesteckt hatten.

Ein derzeit verbreitetes Problem. Wir haben sie reagiert?
Bill: Wir werden keine Musik mehr vorab an die Plattenfirma geben. Dort ferät sie teilweise an die falschen Hände. Vorsichtig waren wir schon früher, aber aus der Geschichte haben wir wieder was gelernt.

Tom: Alles muss im kleinstmöglichen Kreis bleiben. Auf der Businessebene sind bei Tokio Hotel ja schon so viele Firmen insolviert: das deutsche Label, das französische, Interscope in Amerika und, und, und. Da mischen sich unzählige Menschen ein, das ist nicht mehr zu überblicken.

Wenn die Musik ein so hochemotionales Thema ist - setzt das ganze Bandprojekt nicht auf Dauer auch die Bruderliebe aufs Spiel?
Tom: könnte man so sehen. Theoretisch. Wir haben beide das Problem, dass wir uns zu oft auf die negativen Dinge konzentrieren. Wenn eine schlechte Nachricht komm, sind die 20 guten sofort vergessen, die es vorher so gab. Bad news stellen einen nun mal vor die Aufgabe, die Situation zu retten. Positive Dinge kann man abhaken.

Bill: Das ist ja typisch Zwillingsding: Wenn ich mal glücklich bin, hat Tom 10 000 Sachen im Kopf, die ihn aufregen. und umgekehrt. Dass wir beide zufrieden und entspannt nebeneinander auf der Couch sitzen, kommt einmal im Jahr vor.

Tom: Ich glaube eher, das gab´s die letzten fünf Jahre nicht.

Man könnte fast glauben, dass man Ihrer Musik das anhört. Teenagerband klingen ja meistens eher unbeschwert, wenig bedrohlich, konsumfördern - die Songs von Tokio Hotel waren von Anfang an erstaunlich düster, ernst, frei von kindlicher Naivität. Wie um Himmels willen konnten Sie zwei Dickköpfe sich bloß auf einen einheitlichen Musikstil einigen?
Bill: Gute Frage. Privat streiten wir uns nur über Musik. Er hört ausschließlich Hip-Hop, ich höre alles Mögliche. In der Hinsicht können wir uns gegenseitig nicht verstehen.

Tom: Als wir anfingen, war es einfach - weil wir überhaupt keine Wahl hatten! Wir haben uns nie hingesetzt und beraten: Lass uns doch so oder so klingen, wie die oder die andere Band. Unsere Möglichkeiten waren beschränkt, wir machten einfach das, was wir konnten. Interessanterweise ist der gewisse Style, der sich daraus ergeben hat, bis heute konstant geblieben: Durch unser Schaffen geht ein roter Faden, eine klare Linie.

Aber wenn man Sie heute so sieht - den glamourösen Außerirdischen Bill, den geerdeten Streetstyler Tom -, würde man nie auf die Idee kommen, dass Sie Zwillinge sind. Wann kam der Punkt, an dem Sie sich stilistisch auseinanderentwickelten?
Bill: Das ist kompliziert zu erklären. Wir wollten eben irgendwann beide aus dem Schatten des anderen heraustreten. Raus aus diesem penetranten öffentlichen Zwillingsdasein. Können Sie sich das vorstellen? In der Schule hieß es immer: die Zwillinge hier, die Zwillinge da... Andererseits ist das ganz natürlich, dass jeder seine eigene Identität entwickelt. Dass wir zwar alles zusammen machen, aber irgendwie auch wieder nicht.

Tom: Ich würde das so erklären: Alles, was ein kompletter Mensch in sich trägt, haben wir untereinander aufgeteilt. Jeder sich seinen Bereich ausgesucht und seine Fähigkeiten spezialisiert. Bill geht mehr in die kreative Richtung, ich mehr in die Businessecke. Wenn man alles zusammennimmt, sind wir aber wieder eine Person, ein Mensch. Ein sehr breit gefächerter.

Heißt das auch, Sie waren die ganzen Jahre über nie Konkurrenten?
Bill: Wir haben uns nie überlegt, wer von uns der Lieblingssohn ist und wer das schwarze Schaf. Wir waren immer ein Team. Wie gesagt, sind wir ja schon mit 15 ausgezogen, standen auf eigenen Beinen, verdienten unser eigenes Geld. zeit für Kinderreien hatten wir nicht - alles passierte bei uns sehr früh. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich Toms und mein Leben jeweils mit doppelter Geschwindigkeit entwickelt hat. Weil jeder dem anderen das beigebracht hat, was er eben gelernt hatte. Eineiige Zwillinge werden schneller erwachsen, weil sie alles teilen. Auch Lebenserfahrungen

Wie ein Mensch mit vier Ohren.
Tom & Bill: Genau!
Tom: Ein Einzelkind erlebt alle Situationen allein, hat auch immer nur die eigene Sicht der Dinge. Wir haben immer alles ausgetauscht. Und jeden Aspekt von allen Seiten beleuchtet.

Bill: Unsere Mutter hat immer erzählt: Wenn sie uns ins Bett brachte und das Licht ausknipste, war es völlig klar, dass wir noch mindestens eine Stunde lang wach lagen, uns Sachen erzählten und diskutierten. Im Prinzip ist das heute noch so.

Haben wir Ihrer Mutter dann auch gesagt "Mama, wenn wir groß sindm kaufen wir dir einen Cadillac"?
Bill: Das nicht, aber wir wollten schon immer mit unserem Taschengeld auf eigenen Beinen stehen. Wir haben richtig gehaushaltet, damit es für Klamotten, Handy und alles andere reicht. Verantwortung zu tragen war für uns nichts Bedrohliches. Schon mit 15 fühlte ich mich besser, wenn ich wusste, dass ich meine Wohnung selbst bezahle und alleine den Kühlschrank füllen kann.

Haben Sie sich denn je einen weiteren Bruder oder eine Schwester gewünscht?
Bill: Nein, nicht wirklich.

Tom: Das wäre schwierig geworden für den Neuankömmling. Wir hatten schon immer eine so starke Verbindung - Außenstehende kommen da nie hundertprozentig rein. Auch nicht imaginäre Geschwister.

Bill: Mit einem halben Jahr Abstand hätte es vielleicht geklappt. Aber das geht biologisch nicht wirklich (lacht).

Was wäre eigentlich passiert, wenn nur einer von Ihnen berühmt geworden wäre? Hätten Sie trotzdem unzertrennliche Zwillingsfreunde bleiben können?
Tom: Ich glaube schon! Vielleicht hätte sich das erst mal in verschiedene Richtungen entwickelt. Der eine wäre Musiker geworden, der andere hätte vielleicht studiert. Aber spätestens, wenn einer dann in seinem Bereich richtig erfolg gehabt hätte, hätte er den anderen mit reingezogen. Bill hätte mich als sein Manager eingestellt. Oder wenn ich zum Beispiel Industriedesign studiert hätte, hätte ich ihn irgendwann in meine Firma geholt.

Bill: Damit keine Gerüchte aufkommen: Was ich jetzt sage, ist wirklich nur ein Gedankenspiel. Aber falls ich jemals woanders singen sollte, außerhalb von Tokio Hotel, dann würde das auch nie ohne Tom gehen. Selbst wenn ich da allein auf dem Foto wäre - er müsste im Hintergrund dabei sein. Und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Getrennt funktionieren wir einfach nicht richtig

© GQ Magazin


Traducción:

Cuando Tokio Hotel comienze sus 32 shows the la dura primera parte de su gira "Welcome to Humanoid City", sus conciertos toman puesto en lugares como Olympia Stadium en Moscú, en Barcelona, Paris, Madrid, Roma y (por ahora) sólo dos fechas en Alemania en Oberhausen y Hamburg ( en el 26 & 28 de Febrero). Una señal de que los amigos de la escuela de Magdeburg melancholical con su rock-glam metal hace mucho tiempo convertirse en estrellas mundiales. Los gemelos de 20 años Bill (cantante) y Tom Kaulitz (guitarrista) nos dicen después de una espectacular sesión de fotos de GQ en Hamburgo cómo encontrar Tokio Hotel su camino como estilo-sabio individualista, así como creativos y dispuestos a luchar los jóvenes artistas en un mundo que todavía tiene que aprender a respetarlas.

Bill y Tom Kaulitz. Estamos conociendolos sin sus otros dos compañeros de banda Georg Listing & Gustav Schäfer. Estan ustedes insultados?

Tom: No, para nada. Nos agradecen y toman una silla (no entendi xd)

Bill: Si fuera por Gustav y Georg, que solo han tocado el bajo y la batería en Tokio Hotel y mantenerse al margen de todo lo demás.

La banda es dividida?

Bill: No, para nada. Esta diferencia ha sido evidente casi desde el principio: que prefieren dejar las cosas por completo con fotos, entrevistas y las alfombras rojas para nosotros. Seis o siete años atrás, sólo los documentos pequeño pueblo quería hablar con nosotros, pero incluso entonces era sobre todo Tom y yo, que representó a la banda.

Sus dos colegas siguen viviendo en Magdeburg, pero ustedes se han mudado de Hamburg hace cinco años.

Bill: Gustav y Georg seguían viviendo, aquí, tembién, durante nuestras primeras sesiones de grabación, pero ellos se han judado de vuelta, realmente rápido. Para ser honesto, yo no puedo entender eso. Pero quizás Tom y yo somos casos especiales. Nuestra niñez fue muy difícil. Llendo a la escuela en un pueblo cerca de Magdeburg se sentía horrible. Nosotros estabamos tan contentos de salir de allí.

Un montón de imágenes desde esos años se pueden encontrar en internet. Es vergonsozo su niñez no privada? Cómo llegaron esas fotos ahí?

Bill: Muchas de esas fotos fueron publicadas por ex compañeros de clase. Otros que le dimos a la prensa a nosotros mismos: bebé de la infancia y fotos de nosotros, así como las impresiones de los conciertos anteriores, Tokio Hotel, cuando todavía era Devilish.

Ustedes ya no nececitan un álbum de fotos - pueden encontrar en google sus recuerdos.

Bill: Recientemente, hemos hecho la resolución de tomar más fotos. Viajamos en muchas ciudades hermosas, nosotros podemos hacerlo y ver muchas cosas, eso es algo que debe ser capturado... entonces nos dimos cuenta: Nosotros no tenemos que hacerlo! Nosotros siempre tenemos un equipo de camaras con nosotros. Ya hemos renunciado a tomar fotos privdas.

Con un montón de otras pop-bandas adolescentes alemanas, la promoción terminó después de una temporada. Tokio Hotel en cambio, son un mundo golpeado con un premio MTV, conciertos vendidos en Europa y las posiciones de éxitos en los EE.UU.. Para mantenerse al día con las exigencias: es necesario decidir vivir tu vida completamente en público?

Bill: Tom y yo hermos tomado esa decisión, sí. Incuyendo todos los aspectos negativos - pero tenemos que aprender a vivir con eso. Solo se pone mal cuando la gente se tira con eso que uno no quiere: padres, familia, amigos. Estamos haciendo todo lo que podemos para protejerlos de el ojo curioso del público. Ellos vuelven difícil dirigir una vida normal quien lleva el nombre Kaulitz, hoy en día.

Siendo unos popstars, siempre si tu tienes que sacrificar una vida normal casi completamente - cuando exactamente tomaron la desición?

Bill: A los 15. Eso fue cuando nuestro primer sencillo "Durch den Monzun" fue lanzado. Fue genial cuando atravezó las nubes. Entonces las primeras noticias aparecieron por primera vez...

Tom: ... y nosotros tenmos un programa entero, de inmediato!

Bill: Las primeras historias de la prensa sensacionalista había estado allí, antes. Y cuando nuestra cancion fue tocada en la radio y las demandas crecieron, nosotros nos preguntamos: Que está pasando aquí? En qué nos estamos metiendo? Por ejemplo, yo dejé un vaso por ahí en alguna parte y al día siguiente tu podrías comprarlo en ebay. Pero las experiencias son como educativas. Empezamos tempranamente y tempranamente aprendimos, en consecuencia. Tokio Hotel no es un trabajo, es nuestra vida. Fuera de eso, hay casi nada, no más que la familia. Para que un año en el que hemos producido nuestro nuevo álbum, nosotroas habíamos planeado no terminar en la prensa. Eso no ha funcionado, en absoluto.

Tom: No hay nada que lo vuelva como antes. No al final del día.

¿Alguna vez ha estado en duda? Hay celebridades que se puede desconectar con mayor facilidad, porque mantienen en el down-bajo.

Bill: Claro, me he preguntado a mí mismo: Cuando hago las mismas cosas, de nuevo? No podemos ver a nuestros viejos amigos de la escuela. Ellos van a la universidad o tienen sus primeras experiencias de trabajo. Cosas que no conozco. Afortunadamente, siempre llego a un punto en donde me hago un llamdo. Qué más debo hacer? No puedo vivir con el éxito, pero no puedo vivir sin él, de otra forma.

Pero la música también se ejecuta en la familia. Su padrastro toca en una banda, también. Es verdad que él los insitó al rock&roll?

Bill: Él nunca nos habló de meternos en eso. Él sólo hace múscia y ahí habían instrumentos al rededor de la casa. En algún momento nosotros dos nos fuimos con ellos. Una vez nuestro padrastro pilló a Tom jugando con la guitarra, él le explicó las cosas básicas. Pero no en la escuela. No dejamos que nos enseñe nadie. Tom y yo tenemos un grave problema con la autoridad.

Cuál fue la razón que los hizo moverse y motivarse tan tempranamente?

Bill: Como ya he dicho, nosotros apenas podíamos soportar tener una vida en un pueblo pequeño. Y nuestro estudio está en Hamburgo.

Tom: Primero, a menudo vamos a casa. Pero para los últimos cuatro años, nosotros hemos vivido aquí, 1OO% Compartimos un studio departamento. Solo un dormitorio de chicos con nuestros cuatro perros. No podemos imaginarlo de otra manera. No pienso que uno de nosotros se mude jamás.

Todavía suena extraña para los forasteros. Por supuesto, los hermanos se pegan -, pero que casi nunca lucha y comparten casi todo ...

Bill: (Interrumpe) ... Espera. No podría imaginar eso con hermanos. No puedes olvidar que somos hermanos gemelos idénticos. Eso es algo especial, esa es la diferencia.

Tom: Con eso me siento y pienso que yo podría pasar una hora sin Bill, nunca pasa. Tendríamos el suficiente espacio en el dormitorio para guardar el camino del otro - y aun perdemos el tiempo juntos en la sala todo el día, si esque tenemos tiempo. Nosotros solo alguna vez dormimos en diferentes dormitorios.

Ustedes ambos son vegetarianos. Qué les hizo tomar esa decisión también?

Tom&Bill: (al mismo tiempo extactamente) Si! (Risas)

Tom: Eso no podría funcionar de otra manera. Sería insoportable para uno si el otro comiera carne.

Bill: Esa decisión fue por los animales. Yo amaba la carne, antes! Practicamente vivía de hamburguesas. Pero afotunadamente hay un montón de otras opciones.

Tom: Simplemente no creo que nosotros en una buena línea! Seguimos comiendo pizza, hot dogs, hamburguesas - sólo que sin carne - todo lo largo del día. Y sigue siendo deliciosamente saludable. Solo falta la carne.

Mucha de esa armonía asusta, incluso con gemelos. Nunca se han odiado uno al otro?

Bill: Sí, temporalmente. A los 13, estuvimos en una guerra por un año. Nosotros estabamos atrevezando la puvertad y estabamos en las pruebas de nuestras fronteras. Al mismo tiempo, nosotros tuvimos amigos por separado, y cada uno fue pasando mucho tiempo con su novia. Nos fuimos distanciando un poco.

Tom: Por ahora, nosotros inclusive tenemos los mismos amigos.

Fue la música quien los hizo juntarse de nuevo?

Bill: Este proyecto común de nosotros es bastante la unica cosa que se mantuvo constantemente en el tiempo. Incluso cuando no nos llevamos bien. Siempre tomamos la banda muy seriamente. Georg y Gustav son un poco diferentes, en el comienzo: ellos miraban la música como su pasatiempo. Georg aveces praticaba. Tom y yo estabamos mucho más serios y determinados. Y tú no puedes olvidar eso solo tocando frente a diez personas en el centro de la juventud.

Tom: Sigue siendo así, hoy en día. Puede conseguir realmente la imposición, porque queremos controlar todo, no importa cómo las cosas se complican a causa de ella. Cada foto que será lanzada está dada con nuestra luz verde. Desiciones pueden tomar años, porque todos quieren tener la opinión de eso.

Bill: Estamos casi nunca realmente satisfechos. Nosotros somo unos controladores locos, completamenre perfeccionistas. He tratado de ser más reljado, recientemente. Sin embargo, dejar las cosas en manos de un desconocido - eso es realmente difícil para mí cuando tiene que ver con la banda.

Es eso el Infierno de Aquiles de los hermanos Kaulitz?

Tom: Nosotros no llevamos preguntas que nosotros no queremos responder.

Bill: Cuando nosotros dejamos el escenario cuando algo funcionó mal, permanecemos en silencio. Nadie habla.

¿Alguna vez ha habido problemas que no valía la pena todo el drama? Que la empresa no tiene el color correcto para la portada o algo así?

Tom: (suspiros profundos) Ahora eso sería una catastrofe. Yo estallaría.

Bill: Si algo como eso llegara a suceder, yo no podría dormir por un año ... Pero recuerdo algo: algunas de nuestras canciones de Humanoid estuvieron online, ilegalmente, tres meses después del albúm fuera lanzado. Yo podría apenas creer que alguien robara el arte de nosotros en el cual pusimos mucho tiempo y energía también en él.

Un problema muy difundido, hoy en día. ¿Cómo reaccionó?

Bill: Nosotros no entregaremos música a las empresas de ante mano nunca más. Se pone en las manos equivocadas, hay, a veces. Fuimos cuidadosos, antes, pero aprendimos de eso.

Tom: Todo nececita quedarse en muy pequeño cículo, lo más posible. En un nivel de negocios, hay muchos involucrados en Tokio Hotel: la etiqueta alemana, la de Francia, Intesrcope en los Estados, blah blah blah. Hay mucha cantidad incontable de gente involucrada que no puedes cotrolar.

Si la música es un tema emocional, no pone en peligro su relación amorosa de hermanos?

Tom: Podrías verlo de ese modo. Teoriacamente. Ambos tenemos el problema de fijarnos en los aspectos negativos de las cosas. Si hay un mal mensaje de la banda, nosotros olvidamos los 2O buenos que teníamos antes. Malas noticias te hacen improvar la situación. Tu puedes movete de las cosas positivas.

Bill: Esa es una típica cosa de gemelos. Cuando yo estoy feliz, Tom tiene 10000 cosas en su mente. Y al revés. Que podemos sentarnos uno junto al otro en un sofá, todos relajados, que ocurre una vez al año.

Tom: Actualmente, No creo que eso haya pasado en los últimos cinco años.

Es casi como si uno puede oir eso en su música. Las bandas adolescentes usan sonidos claros, menos oscuros y venden cosas - las canciones de Tokio Hotel siempre han sido sorprendentemente oscuras, serias y carente de una ingenuidad infantil. Muchachos ¿Cómo diablos pueden ustedes dos testarudos estar de acuerdo en un estilo musical?

Bill: Buena pregunta. En privado, nosotros solo discutimos acerca de la música. Él solo escucha el Hip-Hop y yo escucho todo tipo de cosas. Nosotros no podemos entender al otro al respecto.

Tom: Cuando nosotros empezamos, eso fue realmente fácil. Nosotros no tuvimos elección! Nunca nos sentamos y hablamos: Vamos hacer música como esta o esta otra banda. Nosotros estubimos limitados. Hicimos lo que éramos capaces de hacer. Eso es interesante como ese único estilo que vino de lo mismo está hasta ahora. Hay un hilo pasadon por todos nuestros trabajos, una línea clara.

Cuando uno los vé, hoy - el glamuroso, alien-como Bill y Tom streetstyler - uno nunca piensa que son gemelos. Cuando fue el momento en que se desarrolla en diferentes direcciones?

Bill: Eso es complicado de explicar. Nosotros solo queríamos salir de la sombra del otro en el mismo punto. Fuera de esa molestia, existencia de gemelos en público. Imagina eso. En la escuela, fue siempre: los gemelos aquí y los gemelos allá... Por lo contrario, yo pienso que es natural que cada uno desarrolle su personalidad de lo que podemos hacer todo juntos. O quizás no.

Tom: Yo lo he puesto de este modo: Todo lo que un ser humano completo tiene así mismo, se distribuirá entre los dos. Cada uno de nosotros tiene escogida su parte y especializada en su area de experiencia. Bill es más el tipo creativo, yo soy uno más del lado de los negocios. Si tu agregas eso junto, nosotros somos una persona, un ser humano. Solo uno muy versátil.

¿Eso también significa que nunca has sido rivales, en todos esos años?

Bill: Nosotros nunca pensamos acerca de quien es el hijo favorito y quien es la oveja negra. Nosotros estabamos siempre en un equipo. Como digo, nosotros nos trasladamos a los 15, ganando nuestro propio dinero. Nosotros no tuvimos tiempo para travesuras infantiles - todo pasó realmente muy rápido. Aveces, siento que mi vida y la de Tom se ha trasladado dos veces más rápido, porque cada uno enseña al otro de lo que aprendió. Gemelos indénticos crecen más rápido, porque ellos comparten todo. Incluyendo la experiencia.
Como un humano de cuatro orejas.

Tom&Bill: Exactamente!

Tom: Un niño sólo vive sólo a través de todo lo que una vez, sólo tiene un punto de vista. Siempre hemos compartido todo. Mirando todos los aspectos.

Bill: Nuestra madre siempre nos contaba que una vez pagada la luz de nuestro dormitorio en la noche, sin duda quedaría despierta otra hora para hablarnos y discutir algunas cosas. De algún modo, eso sigue siendo así.

Les han contado a su madre: Cuando sea grande, nosotros te compraremos un Cadillac!?

Bill: No bastante, pero nosotros siempre queríamos ser independientes con nuestro dinero en el bolsillo. Estabamos guardando el libro que nosotros tuvimos suficiente para ropa, telefono celular y otros gustos. Teniendo responsabilidad nunca fue algo amenazante para nosotros. Ya me sentía mejor a los 15, cuando supe que yo podría pagar por mi cuenta la renta y llenar la navera.

Desearon alguna vez tener otro hermano o hermana?

Bill: no, no realmente.

Tom: Eso sería realmente difícil para el nuevo bebé. Nosotros siempre hemos tenido una conexión mu fuerte - con extraños nunca tenemos el 100 %. Hermanos no, ni siquiera imaginarios.

Bill: Quizás hubiera funcionado con medio año en el medio, pero eso no es posible, biologicamente. (Risas)

¿Qué habría pasado, si sólo uno de ustedes se hubiera hecho famoso? ¿Podrían haber permanecido como amigos inseparables?

Tom: Creo que sí! Quizás lo hubiera desarrollado en diferentes direciones, en primer lugar. Uno hubiera sido un musico y el otro hubiera ido a la universidad. Pero en el punto de cuando uno de nosotros hubiera sido realmente exitoso, él hubiera puesto al otro en ello, como bien. Bill me hubiera hecho su manager. O hubiera estudiado diseño industrial, me hubiera contratado.

Bill: Que no haya rumores de esto, porfavor. Lo que diré es sólo un juego de pensamientos. Pero si alguna vez yo cantara en otro sitio, fuera de Tokio Hotel, nunca podría hacerlo sin Tom. Incluso si estuve solo en una foto, yo lo nececito detrás de mí y apoyandome en palabras y acción. Nosotros no funcionamos correctamente solos por nuestra propia cuenta.


Traducido por Camiilaa .-

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